Google als Alternative zu Windows

Erinnert ihr euch noch an die Einführung des GOOGLE Browsers Chrome? Monate lang hat GOOGLE das Teil intern getestet und niemand, wirklich niemand hat etwas gemerkt – was an sich schon  Bemerkenswert ist. Für mich hat das bewiesen das GOOGLE, als Informations- Company, Informationen auch bestens geheim kann. Toll find ich das nicht, im Gegenteil.

Aber nun gut, ich will hier nicht lamentieren sondern spekulieren. Was ich mich seit einigen Wochen frage ist, wann wird GOOGLE ein Betriebssystem  als Konkurrenz zu  Windows auf dem Markt bringen?

Hier einmal ein paar Argumente die gegen Windows sprechen:

-    Windows basiert auf MS DOS was in den 70er Jahren entwickelt wurde.
-    Windows wird bunter, stabiler aber vor allem auch immer schwerfälliger.
-    Die Nutzer überzeugt dass scheinbar weniger, Vista war ein Flop.

Lasst uns jetzt einmal darüber nachdenken wie sich die Dinge aus der Sicht von GOOGLE darstellen könnten. Die erste Frage wäre, warum sollte GOOGLE so etwas machen? Hier mal ein paar Gründe:

-    Windows ist, meiner Meinung nach veraltet
-    MS hat sich mit dem Internet Explorer (IE) den, wie ich finde, berechtigten Hass der Internet Gemeinde zugezogen weil MS den Versuch unternommen hatte eigene Standards, am W3C vorbei, im Markt zu etablieren.
-    MS ist, mit (vielleicht) noch Yahoo, der letzte ernsthafte Konkurrent von GOOGLE im Internet. Eine Schwächung von MS in diesem Kernmarkt könnte eine Stärkung um die Vorherrschaft im Netz begünstigen, vielleicht sogar die endgültige Entscheidung herbeiführen.

Eine weitere interessante Frage ist vielleicht; Wie realistisch ist diese Spekulation?

-    Yes we can – GOOGLE hat mittlerweile 19.500 Mitarbeiter und zieht mit den Glanz seiner Marke die Begabtesten und besten Programmierer an.
-    Das Handy System Asteroid könnte ein erster Test sein um wichtige Erfahrungen bei der Programmierung eines solchen Systems zu sammeln.
-    Mit Linux stünde eine Basis Version zur Verfügung, die ja dazu gemacht wurde das jeder in den Quellcode eingreifen kann um sich ein, den eigenen Vorstellungen entsprechendes Betriebssystem zurecht schneidern zu können. GOOGLE müsste also nicht bei Adam & Eva anfangen.
-    GOOGLE als Marke genug Strahlkraft um die User davon zu überzeugen das ein Umstieg kein Risiko beinhaltet und erhebliche Vorteile bringt.
-    GOOGLE ist ganz nah bei den Nutzern, die Einführung eines solchen Systems würde über Nacht zu Millionen Downloads führen.

Wie sähe ein solches System aus?

Bill Gates sagte einmal; Nicht der Große frisst den Kleinen, sonder der schnelle den Langsamen, in diesem Sinne stelle ich mir ein Betriebssystem wie folgt vor:

-    Ganz wichtig ist der System Umstieg, ich kann mir also gut Vorstellen das GOOGLE nicht nur ein Betriebssystem liefert sondern gleich auch noch eine Einrichtung einbaut das System installiert und Windows dabei deinstalliert oder zumindest lahm legt.
-    Eueren Rechner werdet Ihr danach wohl nicht mehr wieder erkennen, der Geschwindigkeitszuwachs dürfte Signifikant sein.
-    Und klar, dass System wäre wahrscheinlich erstmal auf Jahre eine BETA Version und umsonst.

Allerdings gibt es möglicherweise einen gigantischen Grund dieses Betriebssystem  nicht einzusetzen. Wahrscheinlich wird es nämlich so sein dass dieses System mit einen kompetenten Search Engine (SE), also Suchmaschinenfunktion im Markt eingeführt wird. Dabei besteht zu befürchten das eure Suchvorgänge, zumindest teilweise, nach Mountain View in die GOOGLE Hauptzentrale gesendet werden.

Hier aber schließt sich für mich der Kreis, klar, ich weiß dass Informationen wertvoll sind, wie wertvoll weiß ich aber nicht wirklich – da müsstet Ihr mal GOOGLE fragen, die wissen dass wie kein Zweiter. Dass GOOGLE ein Datenfresser ist dürfte auch allgemein bekannt sein, aber jetzt mal Hand aufs Herz. Der Chrome hat deutlich gezeigt wie strikt GOOGLE dicht halten kann wenn es um Informationen geht. Da Testet GOOGLE monatelang einen neuen Browser und die Welt kriegt nichts mit. Es ist die Kombination die mich beunruhigt. Was kann einen jungen Milliardär wie Larry Page noch wirklich hinter dem Offen hervorlocken – der Mann wird ja Ziele haben. Noch mehr Geld? Oder vielleicht doch lieber Macht? Macht euch mal eure eigenen Gedanken.

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